Dresdens Freiwillige wieder im Aufwind

Die Stadtteilfeuerwehren sichern ab, dass Dresden mit vier und bald fünf Berufsfeuerwachen auskommt, so Feuerwehr-Chef Andreas Rümpel. Ohne ihre Einsatzbereitschaft bräuchten wir mehr Feuerwachen in der Stadt. Damit wären erhebliche Bau- und Ausbildungskosten verbunden.
Deshalb wurde auch bei den Freiwilligen umgekrempelt: Von 35 Standorten im Jahr 2000 gibt es heute nur noch 22. Rümpel: Aber die sind effektiver aufgestellt. Neun Standorte wurden geschlossen: Cunnersdorf, Gohlis, Kaditz, Malschendorf, Niederwartha, Oberwartha, Reitzendorf, Schönborn und Zöllmen/Unkersdorf. Zudem wurden sechs Wehren in zwei Neubauten zusammengefasst: in Pillnitz Oberpoyritz, Niederpoyritz, Pillnitz und Söbrigen und in Pappritz Gönnsdorf und Pappritz.
Gab es vor einigen Jahren noch erheblichen Mangel an Freiwilligen, engagieren sich heute 1438 Dresdner bei der Feuerwehr. Es ist deutlich attraktiver geworden, weil es moderne Gebäude und Geräte gibt, weiß Ordnungsbürgermeister Detlef Sittel (CDU).
Andreas Weller

Quelle: Dresdner Morgenpost, 09.11.2010, S. 5.


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