{"id":310,"date":"2025-11-20T11:10:50","date_gmt":"2025-11-20T10:10:50","guid":{"rendered":"https:\/\/feuerwehr-pillnitz.de\/?page_id=310"},"modified":"2026-06-27T23:03:08","modified_gmt":"2026-06-27T21:03:08","slug":"geschichte-des-verbandes-der-feuerwehren-von-dresden-und-umgebung","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/feuerwehr-pillnitz.de\/?page_id=310","title":{"rendered":"Geschichte des Verbandes der Feuerwehren von Dresden und Umgebung"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am 26. November 1876 berief der Feuerl\u00f6schinspektor Scholle vom K\u00f6niglichen Hoftheater Dresden eine Anzahl Feuerwehrf\u00fchrer der Amtshauptmannschaften Dresden Alt- und Neustadt sowie 18 Kameraden aus der Dresdner Umgebung nach dem Restaurant Stadt-Waldschl\u00f6\u00dfchen Dresden, um eine feste Vereinigung der einzelnen Feuerwehren zu bilden.<br><br>Diese kamen aus den bereits bestehenden Feuerwehren von Plauen, der Guss-Stahlfabrik D\u00f6hlen, M\u00fcgeln bei Heidenau, Blasewitz, Loschwitz, Strehlen, Hainsberg, Rabenau, L\u00f6btau, Striesen, Possendorf, Kreischa, Laubegast, K\u00f6tzschenbroda, Tharandt. Ebenfalls dabei waren drei Kameraden, welche die bestehenden Dresdner Feuerwehren vertraten (Berufsfeuerwehr, Turnerfeuerwehr und die Wehr des K\u00f6niglichen Hoftheaters).<br><br>Die kommunale Einteilung bestand zu dieser Zeit in Dresden und Umgebung aus den Amtshauptmannschaften Dresden-Altstadt mit zwei Berufs-, sechs freiwilligen und zwei Werkfeuerwehren, sowie Dresden-Neustadt mit f\u00fcnf freiwilligen Feuerwehren. Die Kameraden, die der Einladung gefolgt waren, vertraten 17 Feuerwehren mit 788 Kameraden und w\u00e4hlten den Namen &#8222;<strong>Feuerwehrverband f\u00fcr Dresden und Umgegend<\/strong>&#8222;.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die folgende Wahl des Ausschusses ergab f\u00fcr die Kameraden<br>Noack, Tharandt (17 Stimmen)<br>Scholle, Dresden (14 Stimmen)<br>Ritz, Dresden (13 Stimmen)<br>Schmidt, Hainsberg (12 Stimmen)<br>H\u00e4ndler, Plauen bei Dresden (11 Stimmen)<br><br>In der am 11. Dezember 1876 in Renner&#8217;s Restaurant in Dresden durchgef\u00fchrten ersten Ausschusssitzung w\u00e4hlte man den Kameraden Schmidt (Hainsberg) zum Vorsitzenden und den Kameraden Gustav Ritz (Dresden) zum Stellvertreter. Dazu wurden zu den j\u00e4hrlich stattfindenden Verbandstagen jeweils Hauptleute der Mitgliedsfeuerwehren als Ausschussmitglieder gew\u00e4hlt. Gleichzeitig verabschiedete man das aus 12 Paragraphen bestehende Grundgesetz, welches mit geringf\u00fcgiger \u00c4nderung bis 1912 Bestand hatte.<br><br>Vorstand und Ausschuss sahen in der Folge ihre Aufgabe darin, die Feuerwehren in der Ausbildung nach zu erarbeitenden Richtlinien, sowie Neubildungen von Wehren zu unterst\u00fctzen. Dazu wurden j\u00e4hrlich Verbandstage und Hauptmannsversammlungen zur Erledigung der Gesch\u00e4ftst\u00e4tigkeit, Beratung von Antr\u00e4gen und Vorf\u00fchrung von \u00dcbungen sowie der Wahl neuer Mitglieder in den Ausschuss abgehalten.<br><br>Die dem Verband angeh\u00f6renden Wehren wurden in festgelegten Abst\u00e4nden vom Ausschuss in Anwesenheit von Gemeindevorstehern und Ratsmitgliedern durch Inspektionen \u00fcberpr\u00fcft. Dabei wurden alle Bereiche wie Zustand der Ger\u00e4te und Schl\u00e4uche, L\u00f6schwasserverh\u00e4ltnisse, Disziplin und Verh\u00e4ltnis zur Gemeindevertretung, sowie eine vorzuf\u00fchrende \u00dcbung bewertet. Die erste Inspektion nahm der Verband am 29. April 1877 bei der Freiwilligen Feuerwehr Laubegast vor, wobei man feststellte, das diese noch nicht einmal ein Spritze besa\u00df.<br><br>Ein H\u00f6hepunkt dieser Jahre war der vom 17. &#8211; 19. Juli 1880 nach Dresden einberufene 11. Deutsche Feuerwehrtag, an dem 8.000 Feuerwehrleute aus Deutschland und \u00d6sterreich-Ungarn teilnahmen und sich vom hervorragenden Ausbildungsstand der s\u00e4chsischen Feuerwehrleute \u00fcberzeugen konnten. Dabei wurde in Anwesenheit von hohen Pers\u00f6nlichkeiten der K\u00f6niglich-Technischen Hochschule eine erstmalige Pr\u00fcfung von Dampf- und Handkraftspritzen vorgenommen.<br>Ab 1884 zum 8. Verbandstag in Rabenau lautet der ge\u00e4nderte Verbandsname:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">&#8222;<strong>Bezirksfeuerwehrverband f\u00fcr Dresden und Umgegend<\/strong>&#8222;.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Hochwasserkatastrophe der Wei\u00dferitz und Elbe im Jahre 1897 stellte die Feuerwehren des Verbandes vor eine erste gro\u00dfe Bew\u00e4hrung. Im Abschlussbericht ist die Rettung von 469 Personen aus Gefahr, aber auch der Tod zweier im Einsatz verungl\u00fcckter Kameraden vermerkt.<br><br>Den Vorsitz im Verband f\u00fchrte in diesen Jahren ab 1877 Branddirektor Ritz und von 1887 bis 1894 Branddirektor Oeser, C\u00f6lln (Mei\u00dfen). Nachdem 1887 von Gustav Ritz und seinem stellvertretenden Brandmeister Th. Herrmann eine statistische \u00dcbersicht der bestehenden Feuerwehren in den Amtshauptmannschaften von Sachsen erarbeitet worden war, erschien eine von Th. Herrmann im Jahr 1901 herausgegebene Statistik f\u00fcr den Bezirksverband Dresden und Umgegend, die f\u00fcr Historiker heute noch die Grundlage f\u00fcr die Feststellung der Gr\u00fcndungsdaten der freiwilligen Feuerwehren ist.<br><br>Anl\u00e4sslich des 23. Verbandstages 1899 in Cotta (FF seit 1894) wurde ein durch Th. Herrmann geringf\u00fcgig ver\u00e4ndertes Statut beschlossen, welches das erste nach 23 Jahren erg\u00e4nzte.<br><br>Zur Feier des 25-j\u00e4hrigen Bestehens des Verbandes im Jahr 1901 arbeiteten 54 Wehren, davon 36 freiwillige, zw\u00f6lf Fabrik-, vier Pflicht- und zwei Berufsfeuerwehren unter dem Dach des Verbandes. Der Gesamtmannschaftsbestand z\u00e4hlte zu dieser Zeit 2402 aktive Kameraden, die \u00fcber 99 Handdruck- und zwei Dampfspritzen verf\u00fcgten, welche mit 4870m meist rohem Hanfschlauch aus 4872 Hydranten gespeist werden konnten.<br><br>Den Vorsitz des Verbandes f\u00fchrten:<br>1876 \u2013 1877 Hptm. Schmidt, Hainsberg<br>1877 \u2013 1887 Brd.- Dir. Ritz, Dresden<br>1887 \u2013 1895 Brd.- Dir. Oeser, C\u00f6lln (Mei\u00dfen)<br>1895 \u2013 1897 Brd.- Dir. Naumann, Tharandt<br>1897 \u2013 1901 Brd.- Dir. Oeser, Mei\u00dfen<br>1900 \u2013 1904 Brd.- Dir. Thomas als Ehrenvorsitzender, Dresden<br>1904 \u2013 1921 Brd.- Insp. Th. Herrmann, Dresden<br><br>Ab etwa 1905 wurden die bis dahin handschriftlichen und hektographierten \u00dcbungsvorschriften, sowie der gesamte Schriftverkehr schrittweise auf Maschinenschrift und Drucksachen umgestellt.<br><br>Mit dem zur 69. Hauptmannsversammlung am 15. Dezember 1912 beschlossenen neuen Grundgesetz, welches zum 37. Verbandstag 1913 in Tharandt in Kraft trat, wurde erstmalig der Name<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">&#8222;<strong>Bezirks-Feuerwehr-Verband Dresden<\/strong>&#8220; gebraucht. Dieses auf 14 Paragraphen erweiterte Grundgesetz hatte bis zur Aufl\u00f6sung der Verb\u00e4nde durch die Nationalsozialisten Bestand.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit Beginn des Ersten Weltkrieges fand der vorerst letzte Verbandstag 1913 in Tharandt statt. Im Verlauf des Krieges wirkten sich die Einberufungen zum kaiserlichen Heer drastisch auf den Mannschaftsbestand der Feuerwehren aus, denn viele aktive Kameraden kehrten von den Schlachtfeldern nicht mehr zur\u00fcck. Die Gemeindebeh\u00f6rden sahen sich daher gezwungen, mit Notverpflichtungen und Erh\u00f6hung der Altersgrenzen auf 60 Jahre den Brandschutz in den Gemeinden zu gew\u00e4hrleisten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die politischen Umbr\u00fcche nach dem verlorenen Weltkrieg lie\u00dfen eine Verbandsarbeit nur beschr\u00e4nkt zu, sodass erst 1922 der 38. Verbandstag in Radebeul unter dem Vorsitz von Branddirektor August Ortloph, der gleichzeitig Chef der Dresdner Berufsfeuerwehr war, stattfinden konnte. Die Verbandsgesch\u00e4fte wurden in jener Zeit in j\u00e4hrlichen Hauptmannsversammlungen unter Vorsitz von Brandinspektor Herrmann vollzogen.<br><br>Infolge der Berufung von Branddirektor Ortloph zum Landesf\u00fchrer der s\u00e4chsischen Feuerwehren \u00fcbernahm zum 42. Verbandstag 1926 in Radeburg der Kamerad Branddirektor Bruno Thum von der Freiwilligen Feuerwehr Radeberg den Vorsitz des Verbandes. Im Jahr 1928 fand der 44. Verbandstag in Pillnitz aus Anlass des 50. Jubil\u00e4ums der dortigen freiwilligen Feuerwehr statt. Der 46. Verbandstag 1930 wurde nach Radeberg einberufen, nachdem der dortige Branddirektor Hordler den Vorsitz des Verbandes \u00fcbernommen hatte.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-7387b849 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach der Macht\u00fcbernahme durch die Nationalsozialisten 1933 erfolgte der systematische Abbau der demokratischen Prinzipien sowie die \u00dcberleitung der vorhandenen Strukturen zum F\u00fchrerprinzip. Nach einer Weisung des Landesverbandes der s\u00e4chsischen Feuerwehren waren alle Feuerwehrm\u00e4nner, die der kommunistischen Partei angeh\u00f6rten oder ihr nahe standen, sofort zu entlassen. Nach Abschaffung der Wahlen wurden F\u00fchrungskr\u00e4fte in den Feuerwehren von B\u00fcrgermeistern und Gemeinder\u00e4ten eingesetzt.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"310\" height=\"210\" src=\"https:\/\/feuerwehr-pillnitz.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/sfv_dresden_1.jpg\" alt=\"Der &quot;Rote Hahn&quot; 1935 in Dresden\" class=\"wp-image-313\" style=\"width:488px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/feuerwehr-pillnitz.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/sfv_dresden_1.jpg 310w, https:\/\/feuerwehr-pillnitz.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/sfv_dresden_1-300x203.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 310px) 100vw, 310px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Der &#8222;Rote Hahn&#8220; 1935 in Dresden<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-7387b849 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"310\" height=\"210\" src=\"https:\/\/feuerwehr-pillnitz.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/sfv_dresden_2.jpg\" alt=\"Branddirektor der Berufsfeuerwehr Dresden August Ortloph (mitte), 1935\" class=\"wp-image-314\" style=\"width:488px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/feuerwehr-pillnitz.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/sfv_dresden_2.jpg 310w, https:\/\/feuerwehr-pillnitz.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/sfv_dresden_2-300x203.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 310px) 100vw, 310px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Branddirektor der Berufsfeuerwehr Dresden August Ortloph (mitte), 1935<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Dienstgestaltung wurde zunehmend auf milit\u00e4rischen Drill, Orientierung auf den Luftschutz und Sanit\u00e4tsausbildung ausgerichtet. Markige Worte wie auf dem 49. Verbandstag 1933 in Dresden von Kreisfeuerwehrf\u00fchrer Hordler: <em>&#8222;Die Ideale, die sowohl die NSDAP, wie auch das Freiwillige Feuerwehrwesen beseelen, sind: Wehrgedanke, F\u00fchrergedanke, Disziplin, sich einsetzen f\u00fcr die Allgemeinheit und Gemeinschaftssinn.&#8220;<br>&#8222;Dieser heldenhafte Geist wird die Wehren bewahren vor den Gefahren einer \u00f6den Vereinsmeierei, die in unserer Zeit keinen Platz hat.&#8220;<\/em> bestimmten in dieser Zeit auch den Geist in den freiwilligen Feuerwehren. Die Feuerwehren in den Gemeinden wurden der Ortspolizeibeh\u00f6rde unterstellt und vom &#8222;Kreisfeuerwehrf\u00fchrer&#8220; angeleitet.<br><br>1937 wird in Radebeul der 53. und 1938 in Pillnitz zum 60. Jubil\u00e4um der dortigen freiwilligen Feuerwehr der nunmehr als 54. Kreisfeuerwehrtag bezeichnete letzte Verbandstag vor dem zweiten Weltkrieg abgehalten.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-7387b849 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit der dritten und vierten Durchf\u00fchrungsverordnung zum &#8222;Gesetz \u00fcber das Feuerl\u00f6schwesen vom 24. Oktober 1939&#8220; wurden die Landes- und Kreisverb\u00e4nde der Feuerwehren aufgel\u00f6st. Der inzwischen eingef\u00fchrte Begriff &#8222;Feuerl\u00f6schpolizei&#8220; wurde in &#8222;Freiwillige Feuerwehr [Ortsname]&#8220; ge\u00e4ndert; die Berufsfeuerwehren wurden in &#8222;Feuerschutzpolizei&#8220; umbenannt und milit\u00e4risch gef\u00fchrt. Der Verband der Feuerwehren von und um Dresden hatte bis dahin 63 Jahre Bestand.<br><br><br><br><\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"310\" height=\"210\" src=\"https:\/\/feuerwehr-pillnitz.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/sfv_dresden_3.jpg\" alt=\"Fahrzeugkorso anl\u00e4sslich der Veranstaltung, L\u00f6schfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Leuben, 1935\" class=\"wp-image-315\" style=\"width:488px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/feuerwehr-pillnitz.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/sfv_dresden_3.jpg 310w, https:\/\/feuerwehr-pillnitz.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/sfv_dresden_3-300x203.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 310px) 100vw, 310px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Fahrzeugkorso anl\u00e4sslich der Veranstaltung, L\u00f6schfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Leuben, 1935<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Befehlspyramide gliederte sich nun wie folgt:<br><br><strong>&#8222;Abschnitts-Inspekteur&#8220; und Landesf\u00fchrer der Feuerwehren<\/strong><br>Feuerwehrtechnischer Aufsichtsbeamter des Reichsstatthalters in Sachsen, Landesregierung &#8211; <br>Oberst August Ortloph, Fsch.-Pol. Dresden<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>&#8222;Bezirksf\u00fchrer der Freiwilligen Feuerwehr&#8220;<\/strong><br>Feuerwehrtechnische Aufsichtsbeamte in den Regierungsbezirken Oberabteilungsf\u00fchrer der Feuerwehr im Regierungsbezirk Dresden<br>Hptm. a. D. Werner Fischer, Zittau<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>&#8222;Kreisfeuerwehrf\u00fchrer der Freiwilligen Feuerwehr&#8220;<\/strong><br>Feuerwehrtechnische Aufsichtsbeamte bei den Landr\u00e4ten Abteilungsf\u00fchrer der Feuerwehren bei den Landrats\u00e4mtern Kreisf\u00fchrer der Feuerwehr <br>Waldemar Hordler, Radeberg<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ab September 1940 wurd der Kamerad Goldschmidt von der Freiwilligen Feuerwehr Radebeul als Kreisfeuerwehrf\u00fchrer f\u00fcr den zur Wehrmacht einberufenen Kameraden Hordler ernannt. Nach seiner Amtsniederlegung Ende 1942 wurde der Kamerad Bormann, Radebeul sein Nachfolger.<br><br>Nach der Kapitulation am 8. Mai 1945 wurden alle bisherigen Strukturen durch die sowjetische Besatzungsmacht zerschlagen und nach neuen politischen Vorgaben aufgebaut. In den Strukturen der Feuerwehren der Sowjetischen Besatzungszone und der nachfolgend gegr\u00fcndeten DDR wurden keine Feuerwehrverb\u00e4nde zugelassen, sodass eine Neugr\u00fcndung erst nach der politischen Wende ab 1990 erfolgen konnte.<br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Jahr \/ Nummer \/ Tagungsort \/ Vorsitzender<br>1876 &#8211; Gr\u00fcndung &#8211; Stadtwaldschl\u00f6sschen Dresden &#8211; Hptm. Schmidt , Hainsberg<br>1877 &#8211; 1. &#8211; Dresden &#8211; Brd.-Dir. Ritz , Dresden (bis 1886)<br>1878 &#8211; 2. &#8211; Plauen (bei Dresden)<br>1879 &#8211; 3. &#8211; Tharandt<br>1880 &#8211; 4. &#8211; C\u00f6lln (Mei.)<br>1881 &#8211; 5. &#8211; Willsdruff<br>1882 &#8211; 6. &#8211; Deuben (Frtl.)<br>1883 &#8211; 7. &#8211; Stolpen<br>1884 &#8211; 8. &#8211; Rabenau<br>1885 &#8211; 9. &#8211; L\u00f6btau<br>1886 &#8211; 10. &#8211; K\u00f6tzschenbroda<br>1887 &#8211; 11. &#8211; Radeburg &#8211; Brd.-Dir. Oeser , C\u00f6lln (Mei.) (bis 1895)<br>1888 &#8211; 12. &#8211; Pillnitz \u2013 10. Jubil\u00e4um FF<br>1889 &#8211; 13. &#8211; Radeberg<br>1890 &#8211; 14. &#8211; Pieschen<br>1891 &#8211; 15. &#8211; C\u00f6lln (Mei.)<br>1892 &#8211; 16. &#8211; Rabenau<br>1893 &#8211; 17. &#8211; Willsdruff<br>1894 &#8211; 18. &#8211; Gro\u00dfr\u00f6hrsdorf<br>1895 &#8211; 19. &#8211; Potschappel (Frtl.) &#8211; Brd.- Dir. Naumann , Tharandt (bis 1896)<br>1896 &#8211; 20. &#8211; Tharandt<br>1897 &#8211; 21. &#8211; Gorbitz- Brd.-Dir. Oeser , C\u00f6lln (Mei.) (bis 1899)<br>1898 &#8211; 22. &#8211; Langebr\u00fcck<br>1899 &#8211; 23. &#8211; Cotta<br>1900 &#8211; 24. &#8211; Deuben (Frtl.) &#8211; Brd.-Dir. Thomas , Dresden (bis 1903)<br>1901 &#8211; 25. &#8211; Dresden \u2013 25. Jubil\u00e4um, Verband<br>1902 &#8211; 26. &#8211; Lockwitz<br>1903 &#8211; 27. &#8211; Radeberg<br>1904 &#8211; 28. &#8211; Klotzsche &#8211; Brdm. Herrmann , Dresden-Rochwitz (bis 1913)<br>1905 &#8211; 29. &#8211; Laubegast<br>1906 &#8211; 30. &#8211; K\u00f6tzschenbroda<br>1907 &#8211; 31. &#8211; Moritzburg<br>1908 &#8211; 32. &#8211; Radeburg<br>1909 &#8211; 33. &#8211; Oberl\u00f6ssnitz<br>1910 &#8211; 34. &#8211; Blasewitz<br>1911 &#8211; 35. &#8211; Willsdruff<br>1912 &#8211; 36. &#8211; Klotzsche<br>1913 &#8211; 37. &#8211; Tharandt<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Von 1914 bis 1921 sind keine Verbandstage nachweisbar, aus der Nummerierung geht hervor, dass vermutlich infolge des 1. Weltkrieges und seiner Folgen in den Nachkriegsjahren keine Verbandstage, nur Hauptmannsversammlungen unter Vorsitz von Brdm. Herrmann durchgef\u00fchrt wurden.<br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">1922 &#8211; 38. &#8211; Radebeul &#8211; Brd.-Dir. Ortloph , Dresden (bis 1925)<br>1923 &#8211; 39. &#8211; Niedersedlitz<br>1924 &#8211; 40. &#8211; Freital<br>1925 &#8211; 41. &#8211; Rabenau<br>1926 &#8211; 42. &#8211; Radeburg &#8211; Brd.-Dir. Thum , Radeberg (bis 1929)<br>1927 &#8211; 43. &#8211; Klotzsche<br>1928 &#8211; 44. &#8211; Pillnitz \u2013 50. Jubil\u00e4um FF<br>1929 &#8211; 45. &#8211; K\u00f6tzschenbroda<br>1930 &#8211; 46. &#8211; Radeberg &#8211; Brd.-Dir. Hordler , Radeberg (bis 1938)<br>1931 &#8211; 47. &#8211; Tharandt<br>1932 &#8211; 48. &#8211; Niedersedlitz<br>1933 &#8211; 49. &#8211; Dresden<br>1934 &#8211; 50. &#8211; Moritzburg<br>1935 &#8211; 51. &#8211; Langebr\u00fcck<br>1936 &#8211; 52. &#8211; ?<br>1937 &#8211; 53. &#8211; Radebeul<br>1938 &#8211; 54. &#8211; Pillnitz \u2013 60. Jubil\u00e4um FF<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">1939 Mit dem Gesetz \u00fcber das Feuerl\u00f6schwesen v. 24. Oktober 1939 und seinen nachfolgenden Durchf\u00fchrungsbestimmungen wird der Verband nach 63 Jahren aufgel\u00f6st.<br><br>1945 Von der sowjetischen Besatzungsmacht und den nachfolgenden DDR-Strukturen werden keine Feuerwehrverb\u00e4nde geduldet.<br><br>1991 Am 19. Januar 1991 wird durch die Feuerwehren der Stadt Dresden der Verband mit dem Namen<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Kreisfeuerwehrverband Dresden \u2013 Stadt e.V.<\/strong> neu gegr\u00fcndet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 26. November 1876 berief der Feuerl\u00f6schinspektor Scholle vom K\u00f6niglichen Hoftheater Dresden eine Anzahl Feuerwehrf\u00fchrer der Amtshauptmannschaften Dresden Alt- und Neustadt sowie 18 Kameraden aus der Dresdner Umgebung nach dem [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":1127,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_EventAllDay":false,"_EventTimezone":"","_EventStartDate":"","_EventEndDate":"","_EventStartDateUTC":"","_EventEndDateUTC":"","_EventShowMap":false,"_EventShowMapLink":false,"_EventURL":"","_EventCost":"","_EventCostDescription":"","_EventCurrencySymbol":"","_EventCurrencyCode":"","_EventCurrencyPosition":"","_EventDateTimeSeparator":"","_EventTimeRangeSeparator":"","_EventOrganizerID":[],"_EventVenueID":[],"_OrganizerEmail":"","_OrganizerPhone":"","_OrganizerWebsite":"","_VenueAddress":"","_VenueCity":"","_VenueCountry":"","_VenueProvince":"","_VenueState":"","_VenueZip":"","_VenuePhone":"","_VenueURL":"","_VenueStateProvince":"","_VenueLat":"","_VenueLng":"","_VenueShowMap":false,"_VenueShowMapLink":false,"footnotes":""},"class_list":["post-310","page","type-page","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/feuerwehr-pillnitz.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/310","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/feuerwehr-pillnitz.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/feuerwehr-pillnitz.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/feuerwehr-pillnitz.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/feuerwehr-pillnitz.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=310"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/feuerwehr-pillnitz.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/310\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":323,"href":"https:\/\/feuerwehr-pillnitz.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/310\/revisions\/323"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/feuerwehr-pillnitz.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/1127"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/feuerwehr-pillnitz.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=310"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}