Jugendlager 2008 - Forstmühle Kleingießhübel

Wie auch in den vergangenen Jahren waren wir dieses Jahr wieder im Jugendlager. Es ging in ein kleines verschlafenes Nest in der Sächsischen Schweiz namens Kleingießhübel, wo wir in einer alten Mühle mitten im Wald übernachten konnten. Am Freitag, den 15.08.2008 um 09:00 Ühr, ging es mit zwei Fahrzeugen und unserem Bulli los Richtung Bad Schandau. Nach gut anderthalb Stunden Fahrt waren wir am Ziel. Das alte Haus bot viele Zimmer zum Wohlfühlen, eine große Küche und einen Aufenthaltsraum. Nachdem die Bettenverteilung geklärt war und wir alles ausgepackt hatten, konnten sich die Kids frei bewegen und die Ümgebung erkunden. Da uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung machte, fanden die meisten Aktivitäten jedoch im Haus statt. Am späten Nachmittag machten wir uns auf in Richtung Papsdorf, um die drei Höhlen zu erkunden, in denen man noch bis vor ein paar Jahren boofen konnte.

Abends gab es dann Leckereien vom Grill und gemütliches Beisammensitzen am Feuer.



Der Samstag war genauso verregnet wie schon der Tag zuvor. Wir entschieden uns, einen Ausflug nach Rathen an den Amselsee zu machen. Noch trocken bis zum See gelaufen, war dieser wegen des schlechten Wetters geschlossen. Also zurück ins Dorf und gerade noch so vorm großen Regen unter einen Riesenschirm zum Mittagessen. In der nächsten Regenpause eilten wir zurück in die Mühle.

Nachdem die Sachen getrocknet und umgezogen waren, stellten die Kinder sich gegenseitig pantomimische Begriffe vor, die erraten werden mussten. Riesenspaß war vorprogrammiert. Am Abend veranstalteten wir alle zusammen eine Modenschau zum Thema Wald. Die Kinder dachten sich Kostüme aus und fertigten diese dann selbst an die spätere Präsentation war ein weiterer Spaßgarant am Abend!

Später kehrte dann langsam Ruhe in den Zimmern ein. Unsere "Kleinen" waren ja geschafft! Aber die Ruhe sollte nicht lange anhalten Nachtalarm. Auf einmal heulte eine Sirene im Haus auf. Die Kinder wurden geweckt ...

Alle zogen sich schnell an und traten unten im Aufenthaltsraum an. Nachdem auch der letzte den Schlafanzug gegen die Üniform getauscht hatte, ging es mit Fackeln bewaffnet in den Wald. Der Einsatzbefehl lautete, eine Trinkwasserquelle zu finden. Als diese Aufgabe gelöst war, ging es zurück zur Mühle noch ein warmer Tee und ab ins Bett.



Am Sonntag wurde dann bis 10.00 Ühr geschlafen. Wir hatten strahlenden Sonnenschein und konnten endlich die mitgebrachten Federballspiele und Fußbälle auspacken. Einige übermütige Kids gingen, vom Jugendwart unterstützt, im Mühlenpool baden.

So verflog die Zeit und ganz schnell war es 15 Ühr. Nachdem alles zusammengepackt war, wurden Schlafsäcke und alle anderen Ütensilien in die Autos geschmissen und gegen 15.40 Ühr konnten wir die Mühle Richtung Pillnitz verlassen.

Das Nachwinken und anschließende Austauschen von E-Mails mit den Bewohnern der Mühle und ihren Kindern bezeugt ein schönes Wochenende, auch von unseren Gastgebern.

Gegen 17.00 Ühr kamen wir im Gerätehaus Pillnitz an und konnten unsere Schützlinge den schon wartenden Eltern übergeben. "... war cool ... schade, schon vorbei ... wann fahren wir wieder weg ..." waren so die ersten Reaktionen, die man hören konnte, nachdem die Eltern gefragt hatten, wie es denn war.

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