11.11. - Ein Dienst kann auch sehr lustig sein

Am 11.11., Faschingsanfang, verbrachten unsere Geister einen Dienst voller Überraschungen und lustiger Momente im Gerätehaus und in der Pillnitzer Umgebung.
Als die ersten Geister gegen halb fünf in der Feuerwehr eintrafen, war das komplette Gebäude absolut leer! Alex, der gewöhnlich schon immer etwas zeitiger anwesend ist, war nirdens zu sehen und auch Falk wurde bis zum Beginn der Dienstzeit nicht gesehen.
Dafür hingen an den Türen zu den Umkleideräumen Zettel mit dem Hinweis auf eine gedeckte Tafel für die Jugendfeuerwehr. Auch Helfer Lilli und Michel, die inzwischen eintrafen, wussten von nichts.

Im Unterrichtsraum war eine Tafel mit reichlich Pfannkuchen und warmen Kakao gedeckt. So nahmen unsere Geister schon einmal Platz.
Kaum eine Viertelstunde nach Dienstbeginn erschien die "weiße Frau", eine gespenstig anmutende Dame ganz in weiß. Von ihr erfuhren unsere Jüngsten, dass Falk und Alex verschlollen waren und es sie zu suchen galt.
Überall in der Umgebung waren Hinweise versteckt, die die Geister auf den richtigen Weg lenken sollten. Der erste verbarg sich in einem Pfannkuchen und wies den Weg zum Gerätewagen in der Fahrzeughalle. Von dort ging es weiter durch die Duschräume, in Wipplers Hof und zur Brezelschaukel. Von dort führte ein Irrweg mit Fahnen abgesteckt über die angrenzenden Wiesen, dem Parkplatz und vorbei am benachbarten Bildhauer zurück über die Mauer hin zu unserem Schuppen, wo sich der letzte Hinweis in der Gulaschkanone befand.
"Großes afrikanisches Raubtier mit Inselblick" wies den Kids den Weg zur Löwenkopfbastei am Pillnitzer Schloss, wo bereits Falk und Alex mit warmen Kinderpunsch und kalten Füßen warteten.
Um unsere Geister zur erschrecken, beschlossen die beiden sich unter der Brücke zu verstecken. Jedoch hatten die gleiche Idee auch unsere Schlitzohren mit ihren Betreuern und so trafen wir uns völlig überrascht nicht auf der Löwenkopfbastei sondern darunter im Tunnel zur Elbe.

Nach einer kurzen Pause mit warmen Punsch ging es auch schon wieder zurück ins gemütlich warme Gerätehaus. So konnten wir den Faschingsbeginn auch mit einer Menge Spaß in der Feuerwehr erleben. Wir können nur hoffen, dass es allen gefallen hat.
Dank geht an Ellen, die weiße Frau, und an Michel und Lilli, die die Kinder bei ihrer Suche begleiteten.

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