Ausbildung Patientengerechte Rettung mit den Maltesern

Zur regelmäßigen Ausbildung am Freitagabend unterstützten uns dankenswerterweise an diesem Tag zwei Mitglieder des Malteser Hilfedienstes Dresden.
Das grobe Ausbildungsthema lautete "patientengerechte Rettung". Neben den relativ häufig abgehaltenen Ausbildungen und Übungen mit hydraulischen Rettungsgeräten kommt dieser Aspekt leider viel zu selten in den Fokus der Aufmerksamkeit. Die Kameraden sollten den richtigen Umgang mit verletzten Personen bei Verkehrsunfällen lernen, Erfahrungen sammeln und - zumindest bei der Größe der Gruppe - so gut wie möglich die Handgriffe üben.
Eine halbe Stunde vor dem Dienst standen Friedrich und Jens vom MHD mit einem Rettungswagen bereits auf unserem Hof. So konnte der Dienst im Gegensatz zu manchen internen Ausbildungen sogar fast pünktlich beginnen.


Die beiden präsentierten zuerst die Ausstattung des Rettungswagen des Einsatzdienstes der Malteser. Viele der Rettungsdienstgeräte hatten wir eher einmal aus der Ferne gesehen und konnten uns zumindest ein Bild davon machen, wie sie angewendet werden und wozu sie überhaupt verladen sind.

Zum zweiten Teil der Ausbildung referierte Friedrich in einem kurzen Vortrag über das Vorgehen am Patienten nach der Ankunft am Einsatzort, falls der Rettungsdienst noch nicht vor Ort ist. Es wurden feste Handlungsabläufe vorgestellt, die sich in so gut wie jeder Situation anwenden lassen und so auch dem eher unerfahrenen Feuerwehrmann Sicherheit geben.
Die Anwendung des Stifnecks an einer eingeklemmten Person wurde ebenso geübt wie eine den Umständen entsprechende schnelle, aber möglichst schonende Crashrettung.
Zum Abschluss wurde noch das erschütterungsarme Befreien aus dem Auto durchexerziert und die Handhabung der Schaufeltrage und der Vakuummatratze erläutert. Leider musste auf eine Übungseinheit mit dem Spineboard verzichtet werden. Wir haben natürlich vor, dies in naher Zukunft nachzuholen.

Es bleibt abschließend zu sagen, dass die Ausbildung durch die beiden Gäste vom Malteser Hilfsdienst sehr aufschlussreich war und für die meisten neue Erkenntnisse brachte. Alle Kameraden äußerten sich sehr angetan von der Idee, dass spezielle Ausbildungen durch erfahrenes Rettungsdienstpersonal erfolgt.

Besonderer Dank gilt hier Friedrich und Jens, die einen Teil ihrer Freizeit für uns geopfert haben. Wir hoffen uns bei Gelegenheit zu revanchieren und die Zusammenarbeit zu forcieren.

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