21. Elbhangfest bei der Pillnitzer Feuerwehr

Das 21. Elbhangfest stand etwas unter dem Einfluss dunkler, regnerischer Wolken. Doch davon ließen sich die Feuerwehrleute aus Pillnitz und Kittlitz bei Löbau nicht abhalten. Mit einem leicht geänderten Konzept im Vergleich zum Vorjahr wurde das Elbhangfest begangen.
Bereits am Freitagmittag fanden sich die ersten helfenden Hände und das gesamte Feuerwehrgelände wurde in eine Partyhochburg verwandelt. Eine Bühne wurde aufgebaut, Tresen und Wagen platziert und Bänke und Tische auf dem Vorplatz verteilt. Die ersten Gäste kamen bereits am späten Nachmittag, um sich mit einem kühlen Blonden (oder Dunklen) zu erfrischen.
Ab 19 Uhr heizte DJ Roland den Gästen kräftig ein. Trotz des widrigen Wetters war eine tolle Stimmung auf dem Gelände. Erst spät in der Nacht waren die letzten, hartgesottenen Gäste gegangen. Erst gegen drei Uhr konnte die verdiente Nachtruhe endlich kommen.


Am Samstag stand ein engerer Veranstaltungsplan als während der letzten Jahre auf den Programm. Nach dem Elbhangfestumzug, dessen Route von Loschwitz nach Pillnitz führte, war an den Essensständen Hochbetrieb.
Währenddessen bereitete sich die Jugendfeuerwehr Pillnitz auf ihre Schauübung vor, die von Sonntag auf den Samstagnachmittag verlegt worden war. Die Familie Schulze wurde Zeuge eines Brandes und alarmierte daraufhin die Feuerwehr.
Keine Frage! Die Kinder und Jugendlichen der Feuerwehren waren sofort zur Stelle, nach dem die Sirene heulte. Mit dem Löschfahrzeug und der Drehleiter wurde angerückt, um den Brand zu löschen und die Menschen zu retten. Dank Lilly, die die Zuschauer mit wichtigen Infos und der gesamten Hintergrundgeschichte moderierend begleitete, waren die Geschehnisse auch für Fremde ausgezeichnet nachvollziehbar. Nach einer Viertelstunde waren alle Personen gerettet und abtransportiert worden. Unter jubelndem Beifall der Zuschauer waren alle Mitwirkenden und Jugendfeuerwehrmädels und -jungs überglücklich, dass die Übung trotz der kurzen Vorbereitungszeit gut ankam. Lediglich Helfer Michel war durch und durch nass geworden. Aber dies schien alle anderen zu erfreuen
Das traditionelle Abendprogramm mit Heiko musste leider kurzfristig entfallen. Aber wir hatten schnell einen mehr als gleichwertigen Ersatz da: Thomas Schneider mit der noch recht jungen Band "Party Band till down" rockte ordentlich den Gästen ein. Spätestens nach dem ersten Auftritt waren alle Gäste überzeugt, dass die Abwechslung keinesfalls schadete.
Bis spät in die Nacht wurde wieder gefeiert.

Der Sonntag blieb den Kameraden für das mühsame Aufräumen. Von allen wurde das Fest als ein großer Erfolg gesehen. Mit weniger Veranstaltungen und einem Programm lediglich an zwei Tagen konnte der Aufwand für dieses Jahr in vertretbaren Grenzen gehalten werden.
Ein großer Dank gebührt, wie jedes Jahr, der Freiwilligen Feuerwehr Kittlitz, den Feuerwehrfrauen, die im Hintergrund wieder alle gemanagt haben, den Angehörigen der Kameraden und fremden Helfern, die den reibungslosen Ablauf gesichert haben.
Nicht zuletzt natürlich der Bergquell Brauerei Löbau, die uns viel Equipment zur Verfügung gestellt hat.

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